Blick vom Gipfel des Skierffe auf das 700 m tiefer gelegene Flussdelta des
Rapaälv (Bild Quelle: Wikipedia)
Blick in den Sarek-Nationalpark vom See Laitaure in das Rapadalen mit
Skierfe rechts, Nammatj Bildmitte (Bild Quelle: Wikipedia)
Als ideales Ausflugsziel in Lappland eignet sich der Nationalpark
Sarek.
Jener befindet sich im schwedischen Teil von Lappland und lädt Groß und Klein dazu ein, mehr über das Land, dessen Flora und Fauna, sowie über die wunderschöne Landschaft zu erfahren.
Das Besondere an
diesem Nationalpark ist, dass er als wilder Park gilt und nicht etwa von Menschen
künstlich angelegt wurde. Lediglich die Grenzen, welche den Nationalpark Sarek
abgrenzen, wurden angelegt. Die Wichtigkeit des Nationalpark Sarek wird deutlich,
wenn man ob der Tatsache weiß, dass dieser Park zum Unesco Weltkulturerbe „Laponia“
gehört.
Wer den Nationalpark Sarek besucht, wird unweigerlich feststellen,
dass es sich hierbei um ein Waldgebiet handelt, welches die Samen für ihre
Rentierzucht benutzen. Im Winter halten sich die Samen hier auf, um ihren Tieren
Schutz und Zuflucht vor der Kälte gewähren zu können.
Von der Geografie
her erstreckt sich der Nationalpark auf einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern.
Vorfinden können Touristen hier wunderschöne Landschaften, die sich durch ihre
Vielschichtigkeit auszeichnen. Erfreuen kann man sich an Tälern, sowie an einigen
Erhebungen, welche einem den perfekten Ausblick bieten. Aber auch Gletscher spielen
im Nationalpark Sarek eine große Rolle und faszinieren Besucher immer wieder. Als
das Naturereignis überhaupt gilt hier der Gletschersee Bjerikjávre.
Wie eng der Nationalpark Sarek tatsächlich mit der Natur verbunden ist, merkt man daran, dass man hier kaum markierte Wege oder Unterkünfte findet. Alles ist ganz auf die Natur abgestimmt. Der im Jahr 1909 erschaffene
Park verlangt seinen Besuchern einen guten Orientierungssinn ab. Zudem sollte man
nicht ohne Karten das Reservat erkunden, da man sich sonst sehr leicht verlaufen
kann. Doch gerade dies macht für Abenteurer den besonderen Reiz aus.
Bevor
man bewohnte Gebiete findet, muss man kilometerweit laufen. Für Regen oder Stürme
gibt es keinerlei Unterschlupf. Sollte man einem Unfall obliegen, ist man ganz auf
sich alleine gestellt. Dabei unterschätzen auch viele das große Gebiet des
Nationalparks Sarek. Experten gehen davon aus, dass man mindestens eine Woche für
die Durchwanderung einplanen sollte. Laien, die noch nie gewandert sind, sollten den
Nationalpark Sarek nur unter einer Führung besuchen. Freuen darf man sich dann aber
über das Sichten von Greifvögeln und Elchen. Raubtiere bekommt man eher seltener zu
Gesicht.
Wer sich einen Besuch beziehungsweise eine Wanderung durch den Nationalpark Sarek zutraut, sollte an seine Ausrüstung denken.
Wichtig ist hier vor allem ein warmer Schlafsack, sowie genügend Proviant und
Trinken. Nicht unterschätzen sollte man außerdem die Bedeutung, welche
Regenbekleidung für einen haben kann. In der Regel wiegt eine vollständige
Ausrüstung um die zwanzig Kilo, was das Camping in Schweden bereits um ein erhebliches beeinträchtigen kann. Bei der Zubereitung von Essen
sollte man darauf achten, Feierstellen nur wirklich dann zu entzünden, wenn es
notwendig ist, da jedes Feuer eine Beeinträchtigung für die schöne Natur
darstellt.