Einen Einblick in die weite Kultur der in Schwedisch-Lappland lebenden
Menschen erhält man dann, wenn man sich zum Beispiel kundig macht über die Filme
und Bücher, welche die beiden deutschen Völkerkundler Erich Wustmann und Ernst
Manker herausgebracht haben.
Die beiden Kulturinteressierten
lebten mehrere Jahre in Schwedisch-Lappland und haben sich so vor allem mit der Lebensweise der Samen auseinandergesetzt.
Doch auch andere Menschen berichten vom Kulturkreis in
Schwedisch-Lappland, so hat Ernst Didring in etwa sein Werk „Malm“ Sápmi gewidmet
und geht auf den Eisenbahnbau und die Eisenerzgewinnung ein. Nicht minder prägend
für die Kultur in Schwedisch-Lappland ist die Künstlerin Marie Boine, welche zum
Volk der Samen gehört. Sie propagiert leidenschaftlich die Musik ihres Volkes und
bringt diese auf internationaler Ebene auch Menschen näher, denen die Kultur der
Samen noch gänzlich unbekannt erscheint.